Dr. Mark Benecke ist Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie (Insektenkunde). Sein Aufgabengebiet: fast aussichtslose Mordfälle. Wenn kein Ausweg mehr zu sehen ist, wird Mark Benecke gerufen. Jeder Tatort ist eine Fundgrube an Beweisen. Man sieht sie nicht auf den ersten Blick, aber seine Helfer, die Maden und Fliegen, können wichtige Antworten geben.
Nicht der Tod ist Benecke’ s Job, sondern das Leben nach dem Tod. Wenn Maden den Mörder entlarven, hat Benecke alles richtig gemacht. Selbst kleinste Lebewesen auf der Leiche können den entscheidenden Hinweis zur Aufklärung geben. Einen perfekten Mord gibt es nicht, denn Insekten schlafen nie.
Dr. Mark Benecke ist weltweit bei der Polizei gefragt. Er versteht es meisterhaft, dem interessierten Laien sein Fachwissen verständlich zu vermitteln, indem er Vorträge einem breiten Publikum erschließt. Am Anfang eines Infotainment Abend können die Zuschauer selber entscheiden, über welche spannenden Fälle er berichten soll. Ekel ist hier fehl am Platz, denn Benecke besticht durch Präzision und Einfühlungsvermögen.
Der Zuschauer bekommt einen Einblick in die Arbeit eines der bekanntesten und erfolgreichsten Kriminalbiologen unserer Zeit. Zahlreiche Fernsehauftritte haben ihn weit über die Grenzen bekannt gemacht (Johannes B. Kerner, ZDF / TV TOTAL, Pro Sieben / Stern TV, RTL / Autopsie, RTL II / 3 nach 9, NDR / CSI.
Nicht nur Spezialsendungen sehen ihn gerne als Gast. Auch in den Unterhaltungsshows ist er häufig zu sehen: ARD (Hart aber fair), WDR (Kölner Treff), SAT1 (Oliver Pocher Show), PRO7 (Stammgast bei TV Total) und viele mehr. Weitere Infos gibt es unter www.benecke.com.
Dort, wo der russische Bär Fahrrad fährt
Das weit verbreitete Gerücht, die Russen seien schwermütig und grob - ist ein Irrtum. Besonders in ländlichen Gegenden pflegen sie feine Umgangsformen.
Beim Gespräch schauen sie einander stets in die Augen, werden niemals laut und drehen ihrem Gesprächspartner nie den Rücken zu.
Im Grunde sind dies die drei wichtigsten Benimmregel, die man beachten muss, wenn man auf einen Bären trifft, dann bleiben sie freundlich. Gefährlich werden die Bären eigentlich nur als „Frühaufsteher“.
In Russland dauert der Winter beinahe acht Monate im Jahr, selbst für begabte Schläfer ist es eine echte Herausforderung, acht Monate am Stück zu schlafen. Die Bärchen wachen auf, denken an den Frühling, klettern heraus, sehen den kalten Schnee und drehen auf der Stelle durch. Sie gehen in die Stadt, wollen mit Menschen über das Wetter reden und darüber, was sie in dieser Schneewüste essen sollen. Die Menschen erschrecken sich zu Tode, sie denken, die Bärchen wollen sie fressen und manchmal liegen sie damit gar nicht mal falsch. Dann gibt das Radio Warnungen durch: "Achtung, ein Frühaufsteher ist in der Stadt. Alle Männer werden mit Gewehren auf den zentralen Platz gebeten." Was würden wohl die Bewohner von Sachsen Anhalt darüber denken, die für ihr Bundesland mit dem Spruch werben „Willkommen ins Land der Frühaufsteher“?
Was Wladimir Kaminer darüber denkt, darüber erfahren Sie bei der Lesung „Dort, wo der russische Bär Fahrrad fährt.“
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